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Montag, den 6. April 2020

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Weihnachtstradition

Das große Weihnachtsessen beginnt in Spanien mit unablässigen anderen großen Vorweihnachtsessen schon vier Wochen vor Heiligabend. Freunde, Familien, vor allem aber Firmen, Behörden und Vereine bringen ihre Mitarbeiter und Mitglieder zu opulenten Festmahlen zusammen. Und das nur, um sie nach getaner Magenschwerstarbeit noch mit einem Geschenkkorb ziehen zu lassen, gefüllt mit Schinken, Sekt und Konfekt. Weihnachten ist eine ernsthafte Völlerei, weil es die Geschenke traditionell eigentlich erst zu Dreikönig gibt.

 

Für das Abendessen an Heiligabend und das Mittagessen am ersten Weihnachtstag ( in Spanien gibt es keinen zweiten Weihnachtstag) gilt die Devise von Hochzeiten und Beerdigungen: Hauptsache gut und viel, so dass niemand hinterher sagen kann, er sei zu kurz gekommen oder bei armen Leuten gewesen. Spanien zeigt sich zum Fest in seiner ganzen regionalen kulinarischen Vielfalt. Die Basken zahlen auf dem Markt jeden Preis für Glasaale (angulas). Die Galicier und Navarrer tun desgleichen für Meeresfrüchte wie die Entenmuscheln (percebes). Die andalusische Freundin erinnert sich, wie zu ihrer Kinderzeit der obligatorische Truthahn, der heutzutage aus der Gefriertruhe kommt, noch mit einem Strick um den Hals unter dem Bett der Eltern gehalten wurde - bis seine Stunde schlug.

Der Vogel (pavo) kann sich noch immer nationaler Beliebtheit rühmen, zusammen mit dem Lammbraten (cordero) und dem gebratenen Ferkel (cochinillo). Davor gibt es Russischen Salat, Schinken vom Schwarzfußschwein, Kroketten und einen in herzhafte Dreiecke geschnittenen und in erstklassigem Olivenöl getränkten alten Käse aus La Mancha. Danach kommen die Süßigkeiten, die in ihrer Süße davon zeugen, dass Spanien 800 Jahre lang unter muslimischer Herrschaft stand.

Dabei dominiert der ursprünglich aus Alicante stammende turrón, eine westliche Variante des türkischen Honigs, der hart oder weich auf den Tisch kommt. Die Köstlichkeit aus Mandeln, Eiweiß, Honig, Nougat, Nüssen und immer öfter auch dunkler Schokolade muss indes, wenn nicht vom Teufel, so doch von den Zahnärzten erfunden worden sein. 

Wenn sie nach Dreikönig ihre Praxen wieder aufmachen, haben sie jedenfalls an dem Zerstörungswerk ihre helle Freude.

Der katalanische cava (Sekt), der aus separatistischen Gründen auch heuer häufig durch Champagner ersetzt werden dürfte, kommt mit den besten gegenseitigen Wünschen erst ganz zum Schluss. Die andalusische Freundin erinnert sich nebenbei, dass vor der Erfindung der Jugendschutzgesetze die Mutter den Kindern am Weihnachtsmorgen einen Tropfen Brandy zur Einstimmung ans Kinderbett brachte. Und wenn die Männer an Heiligabend davon einen großen Tropfen im Schwenker schwingen, dann denken sie an ihre Auslandsreisen in nördliche Länder, wo derlei von Kellnern aus Fingerhüten eingeschenkt wird, und sagen lachend: „Das ist doch das, was wir hier im Glas zurücklassen.“

 

Weihnachtsessen in Spanien: 

Tapas dürfen nicht fehlen

Außerdem darf ein ein weiterer Tapasklassiker beim spanischen Weihnachtsessen auf keinen Fall fehlen: luftgetrockneter und in dünne Scheiben geschnittener Serrano-Schinken. Hierfür gönnt sich der ein oder andere Spanier zu Weihnachten sogar einen ganzen Schinken, der im Schinkenhalter präsentiert und ganz frisch aufgeschnitten wird. Viele große Supermarktketten in Deutschland haben diese Idee übernommen und bieten Schinken samt Halter zur Weihnachtszeit in verschiedenen Größen zum Kauf an.

Mein Vorschlag zum spanischen Weihnachts-Menü: Servieren Sie als Vorspeisen eine bunte Auswahl an kalten und warmen Tapas. Zum Beispiel Ibérico- oder Serrano-Schinken, Manchego-Käse, Oliven, eingelegte Sardellen, Spinatkroketten, Knoblauchgarnelen, Fleischbällchen in Tomatensauce, Austern oder oder oder..

 

Rezept "Pavo de Navidad" - Weihnachtstruthahn

Zutaten:

250 g entsteinte Backpflaumen

100 ml Sherry

1 Truthahn, ca. 2,5 kg, küchenfertig

Salz und Pfeffer

1,5 kg säuerliche Äpfel, geschält und entkernt

100 g geschälte Walnüsse

4 EL Olivenöl

3 Knoblauchzehen

1/2 l Cava Extra Brut oder Brut

4 EL Butter

Saft von 1 Zitrone

125 g Sahne

250 g Champignons, geputzt und in Stücke geschnitten

 

 

Zubereitung:

Den Backofen auf 220 °C vorheizen. Die Backpflaumen im Sherry einweichen. Dann durch ein Sieb abgießen, den Sherry auffangen. Den Truthahn waschen, trocknen, innen und außen mit Salz und Pfeffer einreiben. Mit den Backpflaumen, 2 geschälten und zerkleinerten Äpfeln und den zerkleinerten Walnüssen füllen, Öffnung verschließen. Truthahn in einen Bräter legen.

 

Das Olivenöl in einer kleinen Pfanne zerlassen und den Knoblauch darin hellbraun anrösten. Die Knoblauchzehen herausnehmen und den Truthahn mit dem Öl übergießen. Dann im vorgeheizten Backofen bei 220 °C ca. 20 Minuten braten. Die Hitze auf 175 °C reduzieren, den Cava angießen und den Truthahn weitere 2 Stunden braten. Während dieser Zeit mehrmals mit dem Bratfond begießen. Nach der Hälfte der Bratzeit den Truthahn umdrehen, damit er rundherum knusprig wird.

 

In der Zwischenzeit die restlichen Äpfel vierteln. Die Apfelschnitze in 2 EL Butter andünsten, den Sherry zugießen und die Äpfel weich kochen. Dann durch ein Sieb streichen oder mit dem Mixstab pürieren und mit Zitronensaft abschmecken.

 

Den Truthahn aus dem Backofen nehmen und vor dem Anschneiden etwas ruhen lassen. Inzwischen den Bratfond mit etwas Wasser loskochen, die Sahne einrühren und die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Champignons in der restlichen Butter sautieren.

 

Auf einer großen vorgewärmten Platte den Truthahn mit dem Apfelpüree und den Pilzen anrichten und am Tisch tranchieren. Die Sauce getrennt dazu reichen.


 

Bildausschnitt aus der grossen Krippe vor dem Rathausplatz in La Orotava

Foto: © Hans Peter Albert

 

 

Fotocollage: Hans Peter Albert