Wetter

Klicken Sie hier: >>>wetter

 

Teneriffa aus der Luft

Luftaufnahmen von Drohnen von der Insel: Klicken Sie hier>> oder

auf das Bild.

Online-Bestellungen

Online-Bestellungen bei Ihrem Supermarkt Trebol, auch in deutscher Sprache.

Klicken Sie hier>>

 

Flug buchen

Spanisch-Kurse

 Erfahren Sie wo! Klicken Sie hier>>

Restaurant-Empfehlungen

Auf dieser Seite finden Sie unsere Restaurant-Empfehlungen und Kritiken. Klicken Sie hier>>

Historisches

Eine interessante Seite über Geschichte des Weinbaus auf Teneriffa, Die Pyramiden von Guimar, Malerei, Oldtimer u.v.m.

Klicken Sie hier>>

Land und Leute KARNEVAL

Kanarische Folklore, Bauermärkte, Fiestas und natürlich alles über den zweitbesten Karneval der Welt.

Klicken Sie hier>>

Teneriffas Früchtekorb

Teneriffas Früchte sind nicht nur wohlschmeckend, sondern besitzen auch gesundheitsfördernde Eigenschaften.

Eine absolute Top-Seite. Klicken Sie hier>>

Fotokurs für Urlauber

Wichtige Tipps für die Reisefotografie. Checkliste, Grund-lagenwissen, Filter, beliebte Motive

u.v.m.

Lesen Sie hier>>

360º-webcam Orotava

Jetzt klicken und gewinnen!

Nützliche Adressen

Alle Fremdenverkehrsbüros der Insel, Kommunikation, internationale Ferngespräche nützliche Adressen: klicken Sie hier>>

Ferienwohnungen

Für Teneriffa-Wohnungen und Ferienhäuser klicken Sie einfach auf unser Partnerprogramm:

 www.ferienhaeuser-auf-teneriffa.de

 

mehr>>

Golfplätze auf Teneriffa

Alle Golfplätze der Insel

mehr>>

 

Benzinpreis heute in der Provinz Santa Cruz de Tenerife

Wir geben Ihnen jeden Tag den Preis für die Tankstellen in Ihrer Nähe. Entdecken Sie das billigste Benzin in der Provinz Santa Cruz de Tenerife.

Bitte Bild anklicken>>

Konsulate Botschaften

 

DEUTSCHLAND

Büro des Honorarkonsuls der Bundesrepublik Deutschland auf Teneriffa

Urb. Jardines La Quintana

Calle Guillermo Rahn, 4

Locales 5-6

38400 Puerto de la Cruz

Tel. 922 24 88 20

email: puerto-de-la-cruz@hk-diplo.de

Öffnungszeiten:

Montag - Donnerstag 10:00 Uhr - 13:00 Uhr

Feiertags geschlossen

Deutsches Berufskonsulat

in Las Palmas

C/Albareda, 3-2º

35008 Las Palmas de Gran Canaria

Tel. 928 491 880 -

Fax: 928 262 731

Email:

vw-pfb@lasp.auswaertiges-amt.de

Web: www.las-palmas.diplo.de

 

Letzte Aktualisierung

Montag, den 28.September  2020

Hier mit dem Handy scannen

Kontakt-Formular

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

Reisen

Seetransport, Lufttransport alle Adressen klicken Sie hier>>

TENERIFFA, MASSNAHMEN FÜR EINEN SICHEREN URLAUB IN COVID-19-ZEITEN

Fast das gesamte spanische Territorium und damit auch Teneriffa hat die Übergangsphasen zur so genannten „neuen Normalität“, die am Sonntag, dem 21. Juni, in Kraft getreten ist, bereits überwunden.

Seitdem ist es möglich, ohne irgendwelche Quarantänen nach Teneriffa zu reisen, und zwar von einer anderen Kanarischen Insel, einem anderen Teil des Landes (mit Ausnahme derjenigen, die zu einer früheren Deeskalationsphase zurückgekehrt sind) und von den übrigen EU-Ländern aus, mit Ausnahme von Portugal, dessen Grenzkontrolle auf Antrag von Portugal bis zum 30. Juni aktiv bleibt.

Bevor Sie nach Teneriffa reisen

Seit dem 1. Juli 2020 müssen Sie bei Flügen nach Spanien aus anderen Ländern das FCS-Formular für Ihren Flug ausfüllen und unterschreiben, unabhängig von Ihrer Staatsangehörigkeit, Ihrem Alter oder anderen Umständen.

Dieses Formular muss von jedem Fluggast ausgefüllt werden, der dafür verantwortlich ist, dass seine Angaben wahrheitsgetreu und richtig sind. Bei minderjährigen, pflegebedürftigen oder geschäftsunfähigen Passagieren kann der Vormund das Formular ausfüllen; dieser ist für die Richtigkeit der bereit gestellten Angaben verantwortlich.

Vergewissern Sie sich bitte vor Ihrer Reise nach Spanien, dass Sie das Formular unterschrieben haben, entweder auf der Website www.spth.gob.es (auf Spanisch, Englisch, Deutsch und Französisch) oder auf der mobilen App für Android und IOS (die von derselben Website heruntergeladen werden kann). Damit erhalten Sie den Gesundheits-QR-Code, den Sie bei der Gesundheitskontrolle am Flughafen entweder auf Papier oder auf Ihrem Mobiltelefon vorlegen müssen, damit Ihre Reise verfolgt werden kann.

Wenn Sie das Formular von der App aus unterzeichnen, erscheint der QR-Code im Abschnitt „Meine Reisen“ und Sie erhalten eine E-Mail, die Sie ausdrucken können.

Im Flugzeug oder auf dem Flughafen:

  • Das Tragen der Maske ist sowohl in den Einrichtungen des Flughafens als auch in den Flugzeugen obligatorisch, wobei die Anweisungen der Flughafenbehörden und der Fluggesellschaften zu befolgen sind.
  • Jeder Fluggast reist mit einer im Voraus zugewiesenen Sitzplatznummer und kann um Auskunft zu seiner Person, seinem Aufenthaltsort, seinem Gesundheitszustand und seinen Flugdaten zwecks Datenerhebung gebeten werden. Diese Informationen müssen von der Fluggesellschaft mindestens für eine Frist von vier Wochen nach der Reise gespeichert werden.
  • Die Auslandsgesundheitsbehörde kontrolliert mit Kameras die Temperatur aller internationalen Passagiere, die auf den Flughäfen der Insel ankommen.
  • Stichprobenartig können Temperaturmessungen bei den Passagieren vorgenommen werden.
  • Es wird empfohlen, online einzuchecken, wobei zu beachten ist, dass viele Fluggesellschaften kein Handgepäck mehr in der Kabine zulassen, mit Ausnahme einer Tasche zur persönlichen Nutzung, die unter den Sitz passt.
  • Urlaub auf Teneriffa

    Allgemeines:

    Das Tragen der Maske ist für Personen über sechs Jahren auf öffentlichen Straßen, innerhalb von öffentlichen Einrichtungen und in öffentlichen Verkehrsmitteln (Flugzeugen, Bussen usw.) obligatorisch, solange der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann; ausgenommen davon ist die Verwendung der Maske beim Sport, beim Essen von Lebensmitteln und/oder bei Behinderungen oder Erkrankungen der Atemwege.

  • In den Einrichtungen:

    • Es wurden verschiedene Messstandards festgelegt, um Überfüllungen zu vermeiden, alle Bereiche zu desinfizieren und anzupassen sowie um Schutzmaßnahmen ergreifen zu können.
    • Für die Gemeinschaftsbereiche sind geeignete organisatorische Maßnahmen festgesetzt, um Menschenansammlungen zu vermeiden und sicherzustellen, dass Kunden und Mitarbeiter einen persönlichen Sicherheitsabstand von mindestens 1,50 m einhalten; andernfalls werden andere Arten von Maßnahmen ergriffen.
    • Das Verbot, dass nicht zusammen lebende Personen Wohneinheiten gemeinsam nutzen können, wird aufgehoben.
  • In den Unterkünften:

    • Jede Einrichtung muss über einen spezifischen Notfallplan verfügen, um die Ausbreitung von COVID-19 einzudämmen und zu verhindern, damit alle Hygiene- und Reinigungsmaßnahmen, die verstärkt worden sind, erfüllt werden. Ferner hat jede Einrichtung für die entsprechende Schulung seines Personals zu sorgen.
    • In den Gästezimmern sind die textilen Elemente reduziert worden und die Decken und Kissen, die in den Schränken aufbewahrt werden, müssen geschützt sein.
    • Menschenansammlungen sollten vermieden werden und die Gemeinschaftsräume  können unter Einhaltung des persönlichen Sicherheitsabstandes von mindestens 1,50 m genutzt werden.
    • Die Animationsaktivitäten werden im Freien unter Einhaltung der Abstände und ohne Materialaustausch durchgeführt, ebenso wie die Benutzung der Schwimmbäder.
    • In den Essbereichen stehen am Eingang hydroalkoholische Gele zur Verfügung, die Tische sind 1,50 m voneinander entfernt und werden nach jedem Kunden gereinigt und desinfiziert, wobei die gemeinsam verwendbaren Elemente wie Servietten- oder Zahnstocher-Spender beseitigt werden.
    • Die Buffets sollten durch ein Schutzglas von den Kunden getrennt sein und frische Produkte oder zubereitete Speisen sollten auf Einzeltellern oder portionsweise in umweltgeschützten Verpackungen angeboten werden.

    In den Transportmitteln:

    • Bei allen öffentlichen bzw. privaten Transportmitteln und Mietfahrzeugen sind die Unternehmen verpflichtet, die erforderlichen Gesundheits- und Hygienemaßnahmen zu erfüllen.
    • Alle müssen sichtbar die zugelassen Kapazität der Transportmittel sowie die ergriffenen Maßnahmen zur Einhaltung des Sicherheitsabstandes ausweisen.
    • Die Autobusse werden durch die hintere Tür bestiegen. Bitte beachten Sie die Sitzplatzempfehlungen, wenn der Sitzplatz nicht vorher zugewiesen wurde.
    • Die Mietwagen werden desinfiziert und rotieren, sodass das erste zurückgegebene Auto das letzte ist, das wieder vermietet wird.
  • Am Strand:

    • Die Strände können unter Einhaltung des Sicherheitsabstands von 1,50 m und Beschränkung auf 4 m2 pro Person genutzt werden. Manche Strände verfügen über ein System zur vorherigen Reservierung. 
    • Die Liegstühle müssen die Sicherheitsmaßnahmen erfüllen: Sie werden nach jedem Gast gereinigt und desinfiziert und die Gäste haben ihr eigenes Handtuch zu verwenden.
    •  Die Liegestühle werden mit einem Abstand von 1,50 m gruppiert, sodass der Sicherheitsabstand zu anderen Personen gewährleistet ist.
    • Die Duschen und Fußduschen am Strand dürfen jeweils immer nur von einer Person genutzt werden.

    Gastronomie:

    • Der Abstand zwischen Gast und Personal soll mindestens 1,50 m betragen. Überfüllungen sollen vermieden werden.
    • Am Eingang finden Sie hydroalkoholische Gelspender.
    • Bevor Sie einen Tisch besetzen, müssen Sie warten, bis er desinfiziert ist und das Personal Ihnen mitteilt, dass er für Sie bereit steht.
    • Die Tische sind mindestens 1,50 m voneinander entfernt und die Kellner tragen beim Servieren eine Maske.
    • Die Nutzung gemeinschaftlicher Elemente wie Serviettenspender, Salzstreuer oder Karten ist nicht erlaubt.
  • Shopping

    • Die Geschäfte müssen die Hygienemaßnahmen ergreifen und haben ihre Kapazität auf 75 % reduziert.
    • Innerhalb der Geschäftslokale sind das Tragen der Maske und die Nutzung von hydroalkoholischem Gel am Eingang obligatorisch.
    • Denken Sie daran:

      Wenn Sie irgendwelche Symptome bemerken, die auf eine Ansteckung hinweisen könnten, wie Husten, Fieber oder Atembeschwerden, empfehlen wir Ihnen:

      1. Selbstisolierung: in einem Einzelzimmer mit Fenster, bei geschlossener Tür und wenn möglich, mit einem Einzelbad; andernfalls halten Sie bitte einen Sicherheitsabstand von 2,00 m zu den übrigen, mit Ihnen zusammen lebenden Personen und verstärken Sie alle Hygienemaßnahmen.

      2. Rufen Sie die Telefonnummer der COVID-19-Informationsstelle der Regierung der Kanarischen Inseln an: 900 112 061, wenn Sie Spanisch sprechen, oder 112, damit Sie auf Englisch je nach Ihrer Lage beraten werden können.

      Weitere Auskunft unter Tourismus auf Teneriffa (https://www.webtenerife.com/)

Fliegen wird nicht mehr so sein wie früher

So werden sich unsere

Flugreisen verändern

 

Erinnern Sie sich noch an Ihre letzten Flüge?

 

In letzter Minute am Flughafen ankommen und zum Gate hetzen. Shopping im Duty-Free-Shop. Leckere Menüs auf Porzellan serviert auf der Langstrecke. 1000 Filme zur Auswahl im bordeigenen Unterhaltungssystem. Gedränge beim Ein- und Aussteigen.

 

All das wird es für Monate, wenn nicht sogar für Jahre, nicht mehr geben.

 

Denn auch wenn sich immer mehr Airlines darauf vorbereiten, irgendwann im Juni langsam den Verkehr wieder hochzufahren: Flugreisen werden nach dem Neustart des Luftverkehrs völlig anders aussehen als vor Corona – am Flughafen und in der Kabine.

 

Wichtigste Erkenntnis: Wir werden noch mehr Zeit und vor allen Dingen Geduld brauchen als jetzt schon.

 

Eine der führenden Airline-Consulting-Firmen, Simpliflying aus Singapur, hat 70 Punkte definiert, wie sich Flugreisen durch Corona verändern könnten. Noch ist es nur eine Prognose, aber auf vieles werden Reisende sich einstellen müssen, solange es keinen Impfstoff gibt.

 

Online-Check-in

► Schon beim Online-Check-in muss neben dem Reisepass auch ein Immunitätsausweis gegen das Corona-Virus hochgeladen werden, ähnlich wie der Gelbfieberausweis, der in vielen tropischen Ländern für die Einreise vorgeschrieben ist.

 

► Zusatzleistungen wie mehr Gepäck oder Sitzplätze müssen spätestens jetzt gebucht und bezahlt werden.

 

Am Flughafen

► Passagiere müssen mindestens vier Stunden vor Abflug am Flughafen sein.

 

► Bevor Passagiere das Gebäude betreten dürfen, müssen sie ihren Immunitätsausweis vorzeigen, durch einen Desinfektionstunnel laufen und einen Temperaturcheck machen lassen.

 

► Das Gepäck muss mit einem Aerosol desinfiziert und entsprechend gekennzeichnet werden.

 

► Einzelne Airlines werden zusätzliche Tests verlangen. So sind Bluttests heute schon bei Emirates Standard.

 

► Masken und Handschuhe werden, je nach Fluggesellschaft, verkauft oder kostenlos ausgegeben.

 

Sicherheitscheck

► Mindestens zwei Stunden vor Abflug müssen die Passagiere durch die Sicherheitskontrolle.

 

 

► Neben dem üblichen Körpercheck wird auch hier das komplette Handgepäck desinfiziert und entsprechend gekennzeichnet.

 

Boarding

► Mindestens eine Stunde vor Abflug müssen sich die Fluggäste am Gate einfinden.

 

► Essen und Trinken gibt es nur noch aus dem Automaten, bezahlt wird ausschließlich kontaktlos.

 

► Es gibt keine Warteschlangen mehr, da jeder Fluggast einzeln über eine Nachricht auf seinem Smartphone zum Einsteigen aufgefordert wird.

 

► Wer einen positiven Bluttest (beim Check-in durchgeführt) hat, darf nicht einsteigen.

 

 

► Im Finger zum Flugzeug gibt es kein Gedränge mehr, sondern es wird das Social Distancing eingehalten. Gegebenenfalls gibt es noch eine weitere Desinfektionsschleuse.

 

An Bord

► Masken- und ggf. Handschuhpflicht an Bord.

 

► Zu den Sicherheitserklärungen vor Abflug werden zusätzliche Informationen zu hygienischen Sicherheitsmaßnahmen vorgestellt.

 

► Das Essen wird vorgepackt und in allen Klassen versiegelt serviert.

 

► Statt das bordeigene Inflight-Entertainment zu nutzen wird gebeten, verstärkt persönliche Geräte wie Tablet oder Smartphone zu nutzen, damit man keine Touchscreens mehr

anfassen muss.

 

► Bordmagazine und Einkaufskataloge werden abgeschafft.

 

► An Bord wird es einen neuen Beruf geben: den Flugzeug-Hygieniker, der für alle Passagiere gut sichtbar regelmäßig die Kabine sowie die Bordtoiletten reinigt und desinfiziert.

 

► Alle 30 Minuten geht die Crew durch die Kabine und bietet eine Handdesinfektion an.

 

Nach der Landung

► Bevor das Gepäck aufs Kofferband kommt, wird es noch einmal desinfiziert.

 

► Bei den Passagieren wird die Temperatur gemessen, um mögliche Erkrankte identifizieren und in Quarantäne stecken zu können.

 

► Vor dem nächsten Flug muss die Kabine gründlich desinfiziert werden. Die Zeiten, in denen insbesondere Lowcost-Airlines wie Ryanair und Easyjet innerhalb von 30 Minuten wieder zum nächsten Flug starten konnten, werden der Vergangenheit angehören und deren Geschäftsmodell nachhaltig gefährden.

 

 

Fazit: Selbst wenn nur ein Teil der hier aufgeführten Maßnahmen umgesetzt wird, das unbeschwerte und komfortable Fliegen wird es bis zur flächendeckenden Impfung leider nicht mehr geben.

 

 

 

2. So bekommt man bei der Flugstornierung Geld zurück....

So bekommt man bei der Flug-Stornierung Geld zurück – 

auch ohne Reiserücktrittsversicherung

 

Egal aus welchem Grund ihr euren Flug storniert: Die Fluggesellschaft muss zumindest Steuern und Gebühren zurückzahlen. Selbst wenn ihr erst am Tag des Abflugs cancelt und auch keine Reiserücktrittsversicherung habt.

 

Vielen Fluggesellschaften ist das erstmal egal. Will ein Kunde Geld zurück, wimmeln sie ab und lassen es auf eine Klage ankommen.

 

Das sagt das Gesetz

Jeder Kunde, der vor Abflug kündigt, muss einen Teil des Flugpreises wiederbekommen. Das besagt Paragraf 649 des Bürgerlichen Gesetzbuches. Denn: Die Airline spart durch den ausgefallenen Gast Geld.

 

So zahlt sie weniger für Kerosin sowie Essen. Gebühren entfallen, wie etwa die Flughafengebühren, und auch die Steuern. Den gesparten Betrag muss der Kunde zurückbekommen.

 

Die Airline muss abrechnen und offenlegen, welche Kosten sie wegen des entfallenen Gasts hatte. Die Summe muss sie vom Ticketpreis abziehen und die Differenz dem Kunden zurückgeben. Denn: Häufig verkauft die Airline den freien Platz weiter und hat nämlich gar keine Ausfälle. 

 

Die gängige Praxis

Die Airlines weigern sich Steuern und Gebühren zurückzugeben, obwohl sie den Kunden zustehen, und verweisen auf ihre AGBs. Dort schließen sie die Stornierung komplett aus, besonders häufig bei Billig-Flügen. Achtung: Dies widerspricht einem Urteil des Landgericht Frankfurt.

Abrechnen oder 95 Prozent Geld zurück

 

Vor zwei Jahren entschied das Landgericht Frankfurt: Die Fluggesellschaft muss vorrechnen, welche Kosten sie durch den gecancelten Flug hatte. Ansonsten muss sie 95 Prozent des Ticketpreises zurückzahlen. Die wenigsten Airlines machen eine Abrechnung, trotzdem bekommen die Kunden ihr Geld nicht zurück. Fluganbieter lassen es schlicht auf einen Rechtsstreit ankommen. Und den scheuen viele Kunden, aus Angst, auf den Kosten sitzen zu bleiben.

 

Und so bekommt ihr euer Geld zurück

Ohne Rechtsstreit bekommt ihr wohl keine 95 Prozent des Ticketpreises zurück. Bessere Chancen habt ihr, zumindest die Steuern und Gebühren erstattet zu bekommen. Sprecht eure Airline nach der Stornierung darauf an. Sie haben im besten Fall ein Formular auf der Website, mit dem ihr den Betrag zurückfordern könnt. Oder ihr verwendet diesen Musterbrief der Verbraucherzentrale. In jedem Fall solltet ihr euch bei einem gecancelten Flug nicht abwimmeln lassen.

 

Quelle: business insider  de

 

Urlaub - Ihr gutes Recht

!. Keine Entschuldigung für Verspätung

Technische Pannen am Flugzeug entbinden die Fluggesellschaft nicht davon, die Fluggäste für Verspätungen zu entschädigen. (Je nach

Entfernung bis zu 600,- )

Das gilt auch für technische Defekte, die angeblich so gut wie nie vorkommen

(LG Darmstadt: 7 S 66/10)

2. Airline haftet auch für Zubringer-Flüge

Eine Fluggesellschaft, die mit drei Stunden Verspätung am Zielort eintrifft, muss ihre Kunden auch dann entschädigen, wenn diese

Verspätung durch das Warten auf einen unpünktlichen Zubringerflug ausgelöst worden ist.

(LG Frankfurt/M: 2/24 S 147/12

3. Kreditkarte fehlt, Mitflug verweigert

Airlines dürfen einem Passagier nicht den Mitflug verweigern, nur weil er die zum Ticketkauf genutzte Kreditkarte beim Check-In nicht

vorweisen kann. Die Fluggesellschaft wird sonst vertragsbrüchig und muss den Flugpreis zurückerstatten.

(LG Frankfurt/M: 2-24 0 142/10)

4. Einen kompletten Urlaubstag verloren

Beginnt eine Reise statt wie geplant frühmorgens erst in der Nacht und kommen die Urlauber dadurch erst 19 Stunden später am Zielort an,

muss ihnen der Reiseversnstalter mehr als 75% des Reisetagespreises erstatten.

(LG Hamburg-St. Georg: 920 C 378/12

5. Koffer vergessen-der Veranstalter zahlt

Wer sich einen Koffer zum Flughafen nachschicken lässt und die Zusage vom Check-In hat, dass die Maschine wartet, muss sich darauf

verlassen können. Geht der Flug dann doch ohne ihn, muss der Reiseveranstalter einen Ersatzflug bezahlen.

(AG Rostock: 47 C 303/12

6. Aussteigen, wenn die Reise vorverlegt wird

Eine unerwartete und kurzfristige Vorverlegung einer Pauschalflugreise muss sich kein Kunde gefallen lassen. Er ist dann berechtigt, den

Reisevertrag zu kündigen und alle bereits geleisteten Zahlungen vollständig zurück zu fordern.

(LG München I: 6 S 12501/03)

7. Gut angekommen-doch leider ohne Koffer

Wer am Urlaubsort zwei Tage auf sein Gepäck warten muss, darf sich auf Kosten der Fluggesellschaft einkleiden. Was wird erstattet: Die

Kosten für einen Satz Unterwäsche und Oberbekleidung sowie Badezeug und ein Paar Schuhe.

(AG Frankfurt/M: 29 C 2518/12

8. Überbuchung muss dem Kunden mitgeteilt werden

Ein Reiseveranstalter hat seinen Kunden unverzüglich zu informieren, wenn ein Hotel überbucht ist. Der Kunde soll selbst entscheiden

dürfen, ob er die Reise überhaupt noch antreten oder sich auf eine Ersatzunterkunft einlassen will.

(AG Köln: 142 C 217/11)

9. Streiks sind keine pauschale Ausrede

Flugreisende gehen entschädigungslos aus, wenn ihre Flüge unmittelbar von Streiks betroffen sind. Wird ihnen aber

der Flug am Tag nach dem Streik verweigert, weil jetzt ein Passagier vom Vortag den Platz in der Maschine besetzt,

steht ihnen eine Entschädigung zu.

(EUGH: Az: C-22/11)

10. Auf eigene Faust gebuchter Ersatzflug

Verzögert sich die vorgesehene Abflugszeit, steht Passagieren eine eine Ausgleichszahlung bis zu 600,- zu.

Allerdings nicht, wenn die Betroffenen inzwischen in Eigenregie einen Ersatzflug bei einer anderen Fluggesellschaft

genutzt haben

(AG Rüsselsheim: 3 C 574/13