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Montag, den 15. Juli 2019

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1. Flugstornierung - Geld zurück?

Foto: focus.de
Foto: focus.de

OBWOHL RYANAIR & CO. ERSTATTUNGEN VERWEIGERN

 

So leicht gibt‘s trotzdem Geld zurück, wenn Sie nicht fliegen

 

Das kennen Sie bestimmt auch: Flug lange im Voraus gebucht, aber es kommt etwas dazwischen: Sie können nicht reisen. Was tun?

 

Das Problem: Gerade Billigtickets sind entweder nicht stornierbar oder wenn doch, nur mit unverschämten Gebühren. Trotzdem will ich Geld zurück! Fluggesellschaften müssen sog. personenbezogene Steuern und Gebühren erstatten, die die Airline ja spart, wenn ich nicht an Bord bin. Machen Sie aber nicht. Es gibt zwar viele Urteile von deutschen Gerichten - daran fühlen sich die Billigflieger nicht gebunden. Billigflieger verweigern alle Erstattungen, wenn Passagiere das Ticket verfallen lassen. Kenny Jacobs, Chief Marketing Officer von Ryanair, bestätigte mir: „Wir erstatten in diesen Fällen nichts.“ Easyjet schließt in seinen AGB's Erstattungen ebenso aus, wenn der Kunde den Flug aus persönlichen Gründen nicht antreten kann. Mitbewerber und Online-Reisebüros (die auch Billig-Tickets verkaufen) winden sich oder verlangen gleich eine saftige Stornierungs- oder Verwaltungsgebühr, die die Erstattung auffrisst.

  

Quelle: Holen Sie sich Ihr Geld! Ihr Sparfochs Schreiben Sie mir: sparfochs@bild.de Alle Sparfochs-Themen lesen Sie auf sparfochs.de

 

Siehe auch weiter unten auf dieser Seite: 

2. So bekommt man bei der Flugstornierung Geld zurück....

Foto: imago
Foto: imago

Bei wilden Streiks muss die Airline entschädigen!

 

Der Europäische Gerichtshof hat am Dienstag entschieden: Fluggäste haben im Fall eines wilden Streiks Anspruch auf Ausgleichszahlungen

Mit dem heutigen Urteil werden die Rechte von Flugreisenden gestärkt. 

Was ist der Hintergrund?

► Prinzipiell wird Streik als höhere Gewalt eingestuft. Die Fluggesellschaften müssen dann zwar dafür sorgen, dass Sie ohne Zuzahlung zu Ihrem Reiseziel kommen, jedoch haben Sie im Streikfall kein Recht auf eine Ausgleichszahlung bei Verspätung oder Annullierung.

 

Doch was ist bei einem wilden Streik? Zählt dies zu einem normalen Streik oder zu einer betrieblichen Störung? Im Fall einer betrieblichen Störung kann der Fluggast auf eine solche Zahlung pochen

 

Im Herbst 2016 hatte es bei TUIfly massenhafte Krankmeldungen von Piloten und Flugbegleitern gegeben. Grund war die überraschende Ankündigung von innerbetrieblichen Umstrukturierungen.

 

Durch das plötzlich fehlende Personal waren mehr als 100 Flüge gestrichen worden und viele andere konnten erst mit erheblichen Verspätungen starten.

 

► TUIfly deutete dies als wilden Streik und lehnte die Entschädigung für die betroffenen Fluggäste ab. Die Betroffenen sahen das anders und es kam zur Klage. Die Amtsgerichte Düsseldorf und Hannover legten dem EuGH den Sachverhalt zur Entscheidung vor.

 

Wenn Ihr Flug wegen eines Streiks ausfällt, ist die Airline verpflichtet, so schnell wie möglich für eine Ersatzbeförderung zu sorgen.

 

Die Umbuchung auf einen anderen Flug oder die Umwandlung Ihres Tickets in eine Bahnfahrkarte ist kostenlos.

Nutzen Sie dazu die Schalter Ihrer Fluggesellschaft oder das Online-Portal der Airline.

Welche Entschädigung bekomme ich bei Verspätung?

Landet Ihr Flieger zu spät, haben Sie Anspruch auf eine finanzielle Entschädigung.

 

Grundsätzlich gibt es Entschädigung ab drei Stunden Verspätung, die Höhe richtet sich nach der

Länge der Flugstrecke. 

 

► Verspätet sich der Abflugs Ihres Fliegers um mehr als fünf Stunden, gilt dies als eine Annullierung. In diesem Fall können Sie vom Flug zurücktreten.

 

Entschädigungszahlungen

Vier neue und teure Schweinereien von Ryanair

Foto: getty images
Foto: getty images

Wer mit Ryanair fliegt ist selbst schuld!

 

Jetzt hat sich Ryanair klammheimlich ein paar ganz fiese Gemeinheiten einfallen lassen, um an mehr Geld seiner sparsamen Fluggäste zu kommen!

Bisher wurden zwei und mehr Passagiere einer Buchung nach Möglichkeit nebeneinander gesetzt. Warum also eine Platzreservierung bezahlen?

Schweinerei Nr. 1: Paare und Kleingruppen werden jetzt getrennt gesetzt!

 

„Nicht glücklich mit ihren Sitzen? Nehmen Sie andere!“, wird der Fluggast dann aufgefordert. Oder: „Zwischen Ihren Sitzplätzen liegen 17 Reihen. Wollen Sie nebeneinander sitzen?“ Verbunden mit dem Hinweis: „SITZPLATZ ÄNDERN“. Kostenpflichtig, versteht sich.

Sollen Passagiere mit der Schikane zum Kauf eines Sitzplatzes gedrängt werden?

 

Wer nun denkt, naja, dann setzt man halt für ein paar Euro „A“ neben den zufälligen Sitzplatz von „B“, lernt womöglich 

Schweinerei Nr.2 kennen: Fast immer konnten ALLE Fluggäste einer Buchung nur nebeneinander sitzen, wenn ALLE dafür extra bezahlten.

Schweinerei Nr.3: Die zufällig zugewiesenen Sitzplätze waren fast immer die ungeliebten Mittelplätze. Rein zufällig…!!!!

 

Geht es um das Aufgabegepäck, ist für Ryanair nicht jeder Fluggast gleich lieb und teuer!

 

Bei der Buchung mit der Smartphone App kosten 15 Kilo Zusatzgepäck 5,95 Euro, 20 Kilo 11,90 Euro…

Schweinerei Nr. 4: Ärgerlich ist schon länger, dass zusätzliches Aufgabegepäck keinen Festpreis hat, sondern je nach Flugstrecke, Saison und Buchungszeitpunkt unterschiedlich – und kaum nachvollziehbar – teuer ist.

Jetzt kommt hinzu: Wer auf der Homepage bucht, zahlt erheblich mehr als per Smartphone-App!

Auf der Hompage wird das Aufgabegepäck teuer: 15 Kilo kosten 17,85 Euro und damit dreimal soviel wie per App, für 20 Kilo verlangt Ryanair mit 23,80 Euro immer noch doppelt so viel wie bei der App-Buchung

Urlaub - Jetzt kommt die Abzocke der Airlines

Foto: dpa
Foto: dpa

Beim Fliegen hört der Spass auf!

Man wird nur beschissen! 

 

Wir zeigen Ihnen die Kostenfallen

 

Extra-Kosten fürs Gepäck oder einen Sitzplatz kalkuliert man als Fluggast mittlerweile ein. Doch Airlines haben weitere Tricks, um an Geld zu kommen. So kassieren einige zum Beispiel ab, wenn der Passagier nicht online eingecheckt hat

 

Sie haben Ihr Ticket auf Ihren Kosenamen gebucht? Vergessen, online einzuchecken? Oder Ihr Handgepäck nicht gewogen? Das kann teuer werden!

Dass Airlines ihr Geld mit Extra-Gebühren für Gepäck, Kreditkartennutzung oder Sitzplatzreservierungen verdienen, ist mittlerweile bekannt – und Passagiere sind auf der Hut. Doch es gibt noch weitere, weniger bekannte Stolperfallen, die den Flugpreis in die Höhe schießen lassen.

 

Name falsch geschrieben:

 

Ryanair verlangt am meisten Geld für eine Nachbesserung auf dem Ticket. Condor hingegen zeigte sich im Test kulant

 Ryanair kassiert 160 Euro für eine Namenskorrektur. Easyjet erlaubt die Korrektur von drei Buchstaben online oder am Flughafen, bei größeren Fehlern muss das Kundencenter eingeschaltet werden – die Korrektur soll aber kostenlos sein. Bei Condor entscheidet der Tarif: Bei „Light“ ist eine Korrektur nicht möglich, bei „Classic“ zahlt man 50 Euro, nur bei der Flex-Option ist die Änderung kostenfrei möglich.

 

Nicht online eingecheckt:

 

Beim Thema Check-in macht jede Airline ihr eigenes Ding: Bei den meisten ist ein Check-in am Flughafen kostenlos, manchmal ist ein Online-Check-in gar nicht möglich. Bei einigen Airlines jedoch (Ryanair, Wizz Air) müssen Passagiere online einchecken, wenn sie Extra-Gebühren vermeiden möchten – und die Bordkarte ausgedruckt oder als mobile Bordkarte auf dem Handy zum Flughafen mitbringen. Bei Easyjet erfolgt das Check-in ausschließlich online. An den meisten Flughäfen gibt es Self-Check-in-Automaten, die aber nur im Notfall genutzt werden sollten, so das Unternehmen.

Wizz Air kassiert 30 Euro fürs Einchecken am Schalter, für den Online-Check-in am Flughafen werden zehn Euro fällig.

? Ryanair-Passagiere, die vor dem Flug nicht online eingecheckt haben, müssen dafür am Schalter stolze 50 Euro zahlen. Wer eingecheckt, aber die Bordkarte nicht ausgedruckt oder diese verloren hat, zahlt 15 Euro für einen neuen Ausdruck.

 

? Beim Ferienflieger Tuifly zahlen Passagiere (im Pure Tarif) fünf Euro fürs Check-in am Flughafen, wenn sie ein Web-Check-in versäumt haben.

Lufthansa und Air Berlin erheben keine Gebühren fürs Einchecken am Schalter. 

 

Gebühren für Handgepäck:

 

55 x 45 x 25 Zentimeter: Das ist die Maximalgröße für Bordgepäck, die der Internationale Luftverband IATA empfiehlt. Kofferhersteller verkaufen Trolleys bis zu dieser Größe als kabinentauglich.

„Doch Vorsicht, nicht jede Airline nimmt Koffer mit diesen Maßen in der Kabine mit“, warnt André Fuchs, der den Blog „Handgepäckguide.de“ betreibt. Ryanair etwa hat das Volumen auf 55 x 40 x 20 Zentimeter reduziert und erlaubt zusätzlich eine kleine Tasche mit den maximalen Abmessungen von 35 x 20 x 20 Zentimetern. Wer mit einem größeren Rollkoffer aufschlägt, riskiert, diesen gegen Aufpreis abgeben zu müssen. Einige Airlines gehen sogar noch weiter: Der ungarische Billigflieger Wizz Air und die isländischen Wow Air haben das Volumen des kostenlos erlaubten Handgepäcks auf 42 x 32 x 25 Zentimeter reduziert. Das soll sicherstellen, dass das Handgepäck unter den Sitz des Vordermannes passt.

Ist das nicht der Fall, kann das teuer werden: Ein Standard-Trolley kostet bei Wow Air bis zu 82 Euro auf der Langstrecke.

Nicht nur bei der Größe, auch beim Gewicht des Handgepäcks gibt's Einschränkungen: Bei Condor etwa darf es in der Economy Class nur sechs Kilo wiegen, in der Premium Economy Class acht Kilo.

 

Buchung über Handy teurer:

 

gleicher Flug, höherer Preis: Das Reisemagazin „Clever reisen!“ hat herausgefunden, dass Buchungen übers Smartphone bis zu 160 Euro teurer sind als am PC – bei gleichbleibender Leistung. Die Stichproben eines Tests zeigen: Bei verschiedenen Anbietern können die Preise für Flugtickets unterschiedlich ausfallen, je nachdem, mit welcher Art von Endgerät man online geht und buchen möchte.

Das Magazin holte die Preise mehrere Anbieter (Airlines, Reise- und Flugportale) ein und verwendete mindestens zwei, maximal vier Endgeräte.

? Wurden Angebote für ein Flugticket in der Economy Class mit dem Smartphone abgefragt, kostete das Ticket zwischen 13 und 72 Euro mehr als bei der Abfrage mit dem PC.

? Noch größer waren die Preisunterschiede für Tickets in der Business Class. Es wurden deutlich höhere Preise aufs Smartphone geschickt als für die Abfrage vom heimischen PC aus – 99,97 Euro Zuschlag bei Opodo, 160,64 Euro mehr bei Bravofly!

 

 Mehrere Airports:

 

Größere Metropolen haben häufig mehrere Flughäfen. Manchmal erfolgen An- und Abflug über verschiedene Airports, vor allem, wenn man mit verschiedenen Airlines fliegt. Wer darauf nicht vorbereitet ist und bei der Rückreise am falschen Flughafen aufschlägt, kann eine böse Überraschung erleben. Dann ist ein teures Taxi zum Flughafen manchmal die letzte Chance, den Flug nicht zu verpassen.

?Manchmal muss sogar beim Umsteigen der Flughafen gewechselt werden. Einige Portale (etwa Skyscanner) zeigen dies bei aufgerufene Flugverbindungen an („Flughafenwechsel nötig“) – doch Passagiere sollten das unbedingt überprüfen. Und im Fall eines Flughafenwechsels unbedingt genügend Zeit zwischen den Flügen einplanen.

2. So bekommt man bei der Flugstornierung Geld zurück....

So bekommt man bei der Flug-Stornierung Geld zurück – 

auch ohne Reiserücktrittsversicherung

 

Egal aus welchem Grund ihr euren Flug storniert: Die Fluggesellschaft muss zumindest Steuern und Gebühren zurückzahlen. Selbst wenn ihr erst am Tag des Abflugs cancelt und auch keine Reiserücktrittsversicherung habt.

 

Vielen Fluggesellschaften ist das erstmal egal. Will ein Kunde Geld zurück, wimmeln sie ab und lassen es auf eine Klage ankommen.

 

Das sagt das Gesetz

Jeder Kunde, der vor Abflug kündigt, muss einen Teil des Flugpreises wiederbekommen. Das besagt Paragraf 649 des Bürgerlichen Gesetzbuches. Denn: Die Airline spart durch den ausgefallenen Gast Geld.

 

So zahlt sie weniger für Kerosin sowie Essen. Gebühren entfallen, wie etwa die Flughafengebühren, und auch die Steuern. Den gesparten Betrag muss der Kunde zurückbekommen.

 

Die Airline muss abrechnen und offenlegen, welche Kosten sie wegen des entfallenen Gasts hatte. Die Summe muss sie vom Ticketpreis abziehen und die Differenz dem Kunden zurückgeben. Denn: Häufig verkauft die Airline den freien Platz weiter und hat nämlich gar keine Ausfälle. 

 

Die gängige Praxis

Die Airlines weigern sich Steuern und Gebühren zurückzugeben, obwohl sie den Kunden zustehen, und verweisen auf ihre AGBs. Dort schließen sie die Stornierung komplett aus, besonders häufig bei Billig-Flügen. Achtung: Dies widerspricht einem Urteil des Landgericht Frankfurt.

Abrechnen oder 95 Prozent Geld zurück

 

Vor zwei Jahren entschied das Landgericht Frankfurt: Die Fluggesellschaft muss vorrechnen, welche Kosten sie durch den gecancelten Flug hatte. Ansonsten muss sie 95 Prozent des Ticketpreises zurückzahlen. Die wenigsten Airlines machen eine Abrechnung, trotzdem bekommen die Kunden ihr Geld nicht zurück. Fluganbieter lassen es schlicht auf einen Rechtsstreit ankommen. Und den scheuen viele Kunden, aus Angst, auf den Kosten sitzen zu bleiben.

 

Und so bekommt ihr euer Geld zurück

Ohne Rechtsstreit bekommt ihr wohl keine 95 Prozent des Ticketpreises zurück. Bessere Chancen habt ihr, zumindest die Steuern und Gebühren erstattet zu bekommen. Sprecht eure Airline nach der Stornierung darauf an. Sie haben im besten Fall ein Formular auf der Website, mit dem ihr den Betrag zurückfordern könnt. Oder ihr verwendet diesen Musterbrief der Verbraucherzentrale. In jedem Fall solltet ihr euch bei einem gecancelten Flug nicht abwimmeln lassen.

 

Quelle: business insider  de

 

Urlaub - Ihr gutes Recht

!. Keine Entschuldigung für Verspätung

Technische Pannen am Flugzeug entbinden die Fluggesellschaft nicht davon, die Fluggäste für Verspätungen zu entschädigen. (Je nach

Entfernung bis zu 600,- )

Das gilt auch für technische Defekte, die angeblich so gut wie nie vorkommen

(LG Darmstadt: 7 S 66/10)

2. Airline haftet auch für Zubringer-Flüge

Eine Fluggesellschaft, die mit drei Stunden Verspätung am Zielort eintrifft, muss ihre Kunden auch dann entschädigen, wenn diese

Verspätung durch das Warten auf einen unpünktlichen Zubringerflug ausgelöst worden ist.

(LG Frankfurt/M: 2/24 S 147/12

3. Kreditkarte fehlt, Mitflug verweigert

Airlines dürfen einem Passagier nicht den Mitflug verweigern, nur weil er die zum Ticketkauf genutzte Kreditkarte beim Check-In nicht

vorweisen kann. Die Fluggesellschaft wird sonst vertragsbrüchig und muss den Flugpreis zurückerstatten.

(LG Frankfurt/M: 2-24 0 142/10)

4. Einen kompletten Urlaubstag verloren

Beginnt eine Reise statt wie geplant frühmorgens erst in der Nacht und kommen die Urlauber dadurch erst 19 Stunden später am Zielort an,

muss ihnen der Reiseversnstalter mehr als 75% des Reisetagespreises erstatten.

(LG Hamburg-St. Georg: 920 C 378/12

5. Koffer vergessen-der Veranstalter zahlt

Wer sich einen Koffer zum Flughafen nachschicken lässt und die Zusage vom Check-In hat, dass die Maschine wartet, muss sich darauf

verlassen können. Geht der Flug dann doch ohne ihn, muss der Reiseveranstalter einen Ersatzflug bezahlen.

(AG Rostock: 47 C 303/12

6. Aussteigen, wenn die Reise vorverlegt wird

Eine unerwartete und kurzfristige Vorverlegung einer Pauschalflugreise muss sich kein Kunde gefallen lassen. Er ist dann berechtigt, den

Reisevertrag zu kündigen und alle bereits geleisteten Zahlungen vollständig zurück zu fordern.

(LG München I: 6 S 12501/03)

7. Gut angekommen-doch leider ohne Koffer

Wer am Urlaubsort zwei Tage auf sein Gepäck warten muss, darf sich auf Kosten der Fluggesellschaft einkleiden. Was wird erstattet: Die

Kosten für einen Satz Unterwäsche und Oberbekleidung sowie Badezeug und ein Paar Schuhe.

(AG Frankfurt/M: 29 C 2518/12

8. Überbuchung muss dem Kunden mitgeteilt werden

Ein Reiseveranstalter hat seinen Kunden unverzüglich zu informieren, wenn ein Hotel überbucht ist. Der Kunde soll selbst entscheiden

dürfen, ob er die Reise überhaupt noch antreten oder sich auf eine Ersatzunterkunft einlassen will.

(AG Köln: 142 C 217/11)

9. Streiks sind keine pauschale Ausrede

Flugreisende gehen entschädigungslos aus, wenn ihre Flüge unmittelbar von Streiks betroffen sind. Wird ihnen aber

der Flug am Tag nach dem Streik verweigert, weil jetzt ein Passagier vom Vortag den Platz in der Maschine besetzt,

steht ihnen eine Entschädigung zu.

(EUGH: Az: C-22/11)

10. Auf eigene Faust gebuchter Ersatzflug

Verzögert sich die vorgesehene Abflugszeit, steht Passagieren eine eine Ausgleichszahlung bis zu 600,- zu.

Allerdings nicht, wenn die Betroffenen inzwischen in Eigenregie einen Ersatzflug bei einer anderen Fluggesellschaft

genutzt haben

(AG Rüsselsheim: 3 C 574/13

Entschädigung oder nicht?

5 Gründe, warum Sie Ihre Fluggastrechte kennen sollten

 

Die Vorfreude ist groß,  doch dann geht alles schief: Der Flug hat Verspätung oder wird ganz abgesagt, das Gepäck ist beschädigt oder verloren. Steht Ihnen jetzt eine Entschädigung zu oder vielleicht doch nicht? Hier erfahren Sie, warum Sie in jedem Fall vor Antritt der Reise, Ihre Fluggastrechte kennen sollten.

 

Fliegen ist nicht immer so einfach, wie man denkt - Verspätung, Annullierung, Beförderungsverweigerung oder doch verlorenes Gepäck. Alle diese Situationen bedeuten einen stressigen Beginn des Urlaubs oder eine anstrengende Heimreise. Die meisten Passagiere fühlen sich in solchen Momenten machtlos und wissen nicht, wie sie sich zu verhalten haben. AirHelp hat es sich zur Aufgabe gemacht genau diesen Menschen aus der Misere zu helfen. Dabei ist es wichtig, seine Rechte zu kennen.

 

Meistens stehen den Passagieren im Falle von Flugbeeinträchtigungen Entschädigungen von bis zu 600 Euro zu. Das Problem dabei, die meisten wissen das gar nicht. Seit 2004 sind die Fluggastrechte in der Europäischen Verordnung geregelt und bilden damit die rechtliche Grundlage für eine Kompensation im Falle einer Beeinträchtigung des Fluges.

 

Diese Entschädigung steht Betroffenen sogar auch dann noch zu, wenn der Flug bereits vor Jahren verspätet, annulliert oder überbucht war. Passagiere haben die Möglichkeit innerhalb von drei Jahren ihre Forderungen gegenüber der Fluggesellschaft geltend zu machen.

 

3 Schlüssel zur Entschädigung

Jetzt denken Sie sicherlich an die Flüge der letzten drei Jahre zurück und fragen sich, ob Sie vielleicht noch eine Entschädigung für die damalige Flugverspätung bekommen können. Wenn eine der folgenden Fragen, mit ja zu beantworten ist, dann ist das genau der Fall:

 

– Startete oder Ihr Flug innerhalb der EU und wurde er von einer europäischen Fluggesellschaft durchgeführt?

 

– Hatten Sie am Zielflughafen mehr als drei Stunden Verspätung?

 

– War Ihre Fluggesellschaft für die Verspätung verantwortlich?

 

Natürlich werden durch die Fluggastrechte noch viel mehr derartige Situationen abgedeckt. Um eindeutig zu klären, ob Ihnen eine entsprechende Entschädigung zusteht, nutzen Sie am besten den AirHelp Anpruchsprüfer.

 

Rechte auch außerhalb der EU

 

Auch außerhalb der EU können Sie Anspruch auf Entschädigung haben, denn jedes Land hat eine gesetzliche Regelung zu Fluggastrechten, diese unterscheiden sich bloß von Land zu Land und sind unterschiedlich umfangreich. Beispielsweise kann für Reisen innerhalb der USA, bei denen die Beförderung verweigert wurde oder es Probleme mit dem Gepäck gab, eine hohe Entschädigung erhalten.

 

Mehr als ein Fluggutschein

Im Falle eines überbuchten Fluges kann man meist mit einem Gutschein der Fluggesellschaft rechnen, um einen anderen Flug wahrzunehmen. Aber wie so oft im Leben, sollte man nicht immer das erst beste nehmen. Wer den Gutschein annimmt, verliert seinen Anspruch auf eine Entschädigung. Wer seine Rechte kennt, weiß, dass einem teilweise noch viel mehr zu steht.

 

In den USA kann für verweigerte Beförderung wegen Überbuchung eine Summe von bis zu 1.350 Dollar geltend gemacht werden. In Europa winkt dafür meist eine Entschädigung von bis zu 600 Euro.

 

Hoffnung bei verlorenem Gepäck

► Hinweis: Für verlorenes Gepäck gilt eine viel kürzere Zeit bis zur Einreichung Ihrer Schadensmeldung. Diese sollte immer direkt erfolgen.

 

Kennen Sie Ihre Rechte beim Reisen! AirHelp hilft dabei, herauszufinden, ob Ihnen eine Entschädigung zusteht.

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