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Wenn jemand bewusstlos ist oder sogar nicht mehr atmet, müssen Sie sofort die 112 anrufen. Auch bei schwerer Atemnot, Warnzeichen für Herzinfarkt oder Lungenembolie (plötzlicher Brustschmerz) sowie Anzeichen eines Schlaganfalls (neu aufgetretene Sprachstörungen, Sehstörungen oder Lähmungserscheinungen) sollte der Rettungsdienst verständigt werden. Das gleiche gilt bei Unfällen mit schweren Verletzungen wie Knochenbrüchen, nicht stoppbaren Blutungen oder heftigen Schmerzen. Bei Unsicherheit gilt: Lieber einmal mehr die 112 wählen!

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Foto: Andreas Kujawski
Foto: Andreas Kujawski

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Es gibt vieles, dass man einmal auf Teneriffa gesehen und erlebt haben sollte. Obwohl viele die Insel für ihre wunderschönen Sandstrände und zauberhaften Gebäude im kanarischen Baustil lieben, sollte man auch einmal auf der Insel des ewigen Frühlings gewandert sein. Viele Menschen besuchen Teneriffa extra, um hier die atemberaubende Natur entdecken und genießen zu können. Auf circa 1500 Kilometern zertifizierten Wanderwegen entlang der Küste oder an anspruchs-vollen Steilhängen entlang kann man viele  unbekannte Seiten der Insel kennenlernen.

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Tel. 928 491 880 -

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Letzte Aktualisierung:

Donnerstag, den 22.Februar 2018

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Neue Handgepäck-Regeln von Ryanair

Foto: dpa
Foto: dpa

Neue Handgepäck-Regeln: Ryanair verbietet Trolleys an Bord 

 

was Passagiere jetzt wissen müssen

 

Ab dem 1. November treten bei der Fluglinie Ryanair neue Gepäckregularien in Kraft: Größere Gepäckstücke dürfen dann nicht mehr mit an Bord genommen werden, sondern müssen vorher am Gate aufgegeben werden.Ryanair: Größeres Handgepäck nicht mehr an Board erlaubt

Ryanair reagiert darauf, dass die Passagiere zu viel Handgepäck mit in die Kabine nehmen: Größere Rollgepäckstücke und Rucksäcke werden ab 1. November grundsätzlich im Frachtraum transportiert und müssen am Gate aufgegeben werden.

Das ist kostenlos, wie die Fluggesellschaft mitteilt. Ein kleines Handgepäckstück wie eine Tasche (maximal 35 mal 20 mal 20 Zentimeter) darf dagegen weiterhin mit an Bord des Fliegers genommen werden. Gäste mit Priority Boarding sind von der Neuregelung ausgenommen.

Daneben erhöht Ryanair das zulässige Gewicht für Aufgabegepäck und senkt gleichzeitig die Gebühren. Statt wie bisher 15 Kilo sind ab November 20 Kilo erlaubt. Die Standardgebühr beträgt dann 25 Euro, bislang sind es 35 Euro. Durch diese Maßnahme soll die Zahl der Passagiere mit zwei Gepäckstücken am Gate verringert werden.

Bislang dürfen Ryanair-Kunden zwei Handgepäckstücke in der Kabine transportieren, ein kleines und ein großes. Weil der Platz in den Gepäckablagefächern aber regelmäßig nicht ausreicht, kommt es laut Angaben der Fluggesellschaft zu Boarding- und Flugverspätungen. In der Praxis ist es bereits häufig so, dass die Airlines größere Handgepäckstücke wie Trolleys in den Frachtraum bringen.

Checkliste - Handgepäck

Checkliste

SO VIEL HANDGEPÄCK IST IM FLIEGER ERLAUBT

 

Wer sich beim Handgepäck nicht an die Bestimmungen der Airlines hält, zahlt unter Umständen ordentlich drauf!

Jede Fluggesellschaft hat ihre ganz eigenen Vorgaben, wie groß und schwer ein Handgepäckstück sein darf.

Mundo-tenerife zeigt was Sie mit an Bord nehmen dürfen – und wo Extra-Kosten lauern.

 

LUFTHANSA & AIRBERLIN

• Erlaubt: In der Economy-Class ein Gepäckstück von maximal acht Kilogramm und 55 x 40 x 23 Zentimetern. Handtasche oder Laptop-Tasche darf bei beiden deutschen Airlines zusätzlich mit die Kabine. Alles darüber kommt in den Frachtraum ohne Extra-Gebühr. Nur bei Übergewicht werden zwischen 50 und 100 Euro fällig.

 

EASYJET

• Erlaubt: ein Handgepäckstück pro Person mit maximal 56 x 45 x 25 Zentimetern einschließlich Rollen, Taschen und Griffe

• Gegen Extra-Gebühr: Größere Gepäckstücke müssen gegen eine Gebühr von 30 Euro aufgeben werden. Noch teurer wird es, wenn man Sie erst am Flugsteig mit zu großem Handgepäck „erwischt“: Easyjet erhebt dann 50 Euro Gebühr für die Verstauung im Frachtraum, plus eine etwaige Übergepäckgebühr sowie eine Flugsteiggepäckgebühr.

 

RYANAIR

• Erlaubt: pro Fluggast ein Handgepäck von maximal 10 Kilogramm mit maximal 55 x 40 x 20 Zentimetern

• Gegen Extra-Gebühr: Handtaschen, Foto-Apparate etc. dürfen nur gegen Extra-Gebühr separat mitgeführt werden. Stellt die Airline am Flugsteig fest, dass Ihr Handgepäck zu groß ist, kommt es gegen Zahlung einer Gebühr von 60 Euro in den Frachtraum.

 

GERMANWINGS

• Erlaubt: pro Fluggast ein Handgepäckstück bis zu acht Kilogramm mit maximal 55 x 40 x 20 Zentimetern • Gegen Extra-Gebühr: Der Zuschlag für Reisegepäck, das am Flughafen aufgegeben wird, beträgt bei Germanwings generell 25 Euro.

 

TUIFLY

• Erlaubt: ein Stück mit maximal sechs Kilogramm und 55 x 40 x 20 Zentimeter. Laptop, Handtasche, Schirm etc. dürfen extra mit an Bord genommen werden. • Gegen Extra-Gebühr: 25 Euro kostet es, wenn das Handgepäck am Schalter aufgegeben werden muss, dazu kommen ggfs. zehn Euro Gebühr je Kilogramm Übergepäck.

 

CONDOR

• Erlaubt: ein Handgepäckstück von maximal sechs Kilogramm, nicht größer als 55 x 40 x 20 Zentimeter. Handtasche oder Laptoptasche dürfen zusätzlich mit in die Kabine genommen werden. Stellt sich ein Gepäckstück als zu groß oder zu schwer raus, muss es in den Frachtraum. 

 

BRITISH AIRWAYS

• Erlaubt: Höchstmaße für ein Handgepäckstück betragen 56 cm x 45 cm x 25 Zentimeter. Großzügiger als andere Airlines ist British Airways beim Gewicht: Bis zu 23 Kilogramm darf das Handgepäck wiegen. Eine Handtasche oder Laptoptasche ist zusätzlich erlaubt. Sollte das Handgepäck aus Platzmangel doch in den Frachtraum müssen, müssen Sie bei Übergewicht zahlen.

 

AIR FRANCE

• Erlaubt: ein Handgepäckstück von maximal 55 x 35 x 25 Zentimeter mit maximal zwölf Kilogramm. Handtasche oder Laptop sind zusätzlich erlaubt.

Immer wieder Flugstreichungen

Ryanair gibt weitere Flugausfälle bekannt

 

Ryanair hat weitere Flugausfälle bis März kommenden Jahres angekündigt. Im Winterflugplan werden 25 Flugzeuge weniger eingesetzt als bislang vorgesehen. Die Gründe für die Ausfälle sind vielfältig.

Foto:getty images
Foto:getty images

Der irische Billigflieger Ryanair hat angekündigt, mehr Flüge als bisher bekannt ausfallen zu lassen. Ab November seien von den neuen Streichungen bis zu 400.000 Kunden betroffen, teilte Ryanair mit. Im Winterflugplan werden demnach 25 Flugzeuge weniger eingesetzt als bislang vorgesehen. Für die betroffenen Kunden sollen Umbuchungen gefunden werden, oder sie könnten sich ihre Kosten rückerstatten lassen.Ryanair hatte bereits vor knapp zwei Wochen überraschend bekanntgegeben, dass bis Ende Oktober bis zu 2100 Flüge ausfallen und damit empörte Reaktionen von Kunden ausgelöst. Als Grund gab die Fluggesellschaft "Schwierigkeiten mit der Planung des Jahresurlaubs" der Piloten für September und Oktober an. Von den mehr als 2000 Streichungen bis Ende Oktober sind rund 315.000 Kunden betroffen.

Irland-Ministerpräsident ermahnt Ryanair

Nach der Streichung tausender Flüge durch Ryanair hat der irische Regierungschef Leo Varadkar das Unternehmen dringend ermahnt, die Rechte der Kunden zu achten. Andernfalls müssten die Aufsichtsbehörden einschreiten, sagte Varadkar in Tallinn.

„Wenn jemandem der Flug gestrichen wird, dann muss die Airline, in diesem Fall Ryanair, ihm eine Alternative bieten, damit er an sein Ziel gelangt, oder sie muss den Preis vollständig zurückzahlen“, sagte er. „Ich erwarte, dass die Fluggesellschaft das tut. Wenn sie es nicht tun, erwarte ich, dass die (irische) Flugaufsichts-Kommission sicherstellt, dass sie es tun.“

Ryanair hatte am Mittwoch angekündigt, erneut Tausende von Flügen bis ins Frühjahr hinein zu streichen. Betroffen sind rund 400 000 Passagiere.

Ryanair kämpft derzeit mit erheblichen Personalproblemen. Die Pilotengewerk-schaft Vereinigung Cockpit (VC) erklärte, Ryanair habe eine hohe personelle Fluktuation, weil die Airline niedr-igere Gehälter zahle als die Wettbewerber.


Hier können Sie jetzt direkt online-Flüge buchen!


Immer wieder Ryanair

Foto: dpa
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Neues von der Chaos-Airline

 

RYANAIR STREICHT 2000 FLÜGE

Habe ich Recht auf Entschädigung?

 

Der Billigflieger Ryanair steht wegen der tausenden gestrichenen Flüge schwer in der Kritik 

Das Flug-Chaos geht weiter ... 

Aktuell könnte man kaum verunsicherter sein: Nach der Air-Berlin-Pleite ärgert nun auch Ryanair die Fluggäste. Insgesamt 2000 Flüge der Billig-Airline wurden annulliert. Rynair-Chef Michael O'Leary selbst spricht von einem „heillosen Chaos”.

Die große Frage ist nun jedoch: Welche Rechte habe ich als Fluggast? Und worauf muss ich beim Buchen achten? 

Welche Flüge sind betroffen? Insgesamt streicht das Unternehmen mehr als 2000 Flüge bis Ende Oktober. Da täglich jedoch nur bis zu 50 der mehr als 2500 Flüge abgesagt werden sollen, werden die Streichungen laut Ryanair nur für weniger als zwei Prozent der Kunden Auswirkungen haben, hieß es. Zudem kommt es deutschen Kunden zu Gute, dass nur wenige deutsche Verbindungen gestrichen werden. Grundsätzlich hat Dr. Lars Watermann, Geschäftsführer des Sofortentschädigers EUflight.de, eine Vermutung, nach welchen Kriterien die Verbindungen ausgewählt werden: „Die von Ryanair angeführten Fluglotsenstreiks oder auch schlechtes Wetter als Grund für die Flugannullierungen sind typische Ablenkungsmanöver. Wenn Ryanair selbst von Entschädigungen von „bis zu 20 Mio. EUR” spricht, deutet das darauf hin, dass vor allem schlecht ausgelastete Flüge annulliert werden sollen. Nach unseren Berechnungen liegt die Auslastung dieser Flüge bei rund 47%, und damit ist es für Ryanair günstiger, diese ausfallen zu lassen als sie durchzuführen.“

 

Habe ich ein Recht auf Entschädigung? „Den Ticketpreis erhalten Sie auf jeden Fall. Unabhängig davon, wann der Flug annulliert wurde. Ausnahme hiervon ist, wenn Ryanair dem Fluggast eine Ersatzbeförderung anbietet, die dieser dann auch annimmt.“, erklärt Watermann. Auch kündigte Ryanair an, dass Kunden entweder eine Rückerstattung beantragen oder kostenlos auf einen anderen verfügbaren Flug umbuchen können.

Eine Entschädigung gibt es allerdings nur bei kurzfristigen Streichungen – und auch dann nur unter bestimmten Voraussetzungen!

? Streicht eine Airline einen Flug, der innerhalb der nächsten 14 Tage hätte starten sollen, haben Passagiere laut der Europäischen Fluggastrechteverordnung ein Recht auf eine Entschädigung. Aber es gibt eine Ausnahme: Bietet Ihnen die Airline einen Alternativ-Flug an, der nicht mehr als zwei Stunden später als ursprünglich geplant abfliegt und höchsten vier Stunden nach der planmäßigen Ankunftszeit am Ziel ankommt, gibt es keine Entschädigung. ? Ähnlich ist es, wenn Sie über die Annullierung weniger als sieben Tage vor der planmäßigen Abflugzeit informiert werden. Auch hier erhalten Sie keine Entschädigung, wenn die Arline es ihnen ermöglicht, nicht mehr als eine Stunde vor der planmäßigen Abflugzeit abzufliegen und ihr Ziel höchstens zwei Stunden nach der planmäßigen Ankunftszeit zu erreichen.

Watermann: „Die Höhe der Entschädigung ist abhängig von der Flugdistanz bei bis zu 1500 km gibt es 250 Euro; bei 1500 bis 3500 km 400 Euro und bei mehr als 3500 km gibt es 600 Euro.“

 

Worauf muss ich achten, wenn ich aktuell Fliegen oder einen Flug buchen möchte? Vor allem sollten Sie schon beim Buchen aufpassen. Watermann rät: „Man sollte immer direkt bei der Airline und nicht bei Portalen buchen und man sollte stets seine Kontaktdaten vollständig hinterlegen, damit die Airline den Fluggast von Flugplanänderungen unterrichten kann.”

Zudem rät er davon ab, weiterhin bei Air Berlin zu buchen. Watermann: „Der Überbrückungskredit reicht offenbar nicht mehr aus, um den Flugbetrieb aufrecht zu erhalten. Immer mehr Flüge fallen in diesen Tagen aus, obwohl sich die Piloten / Crews nicht mehr im wilden Streik befinden.”

Was Sie stattdessen buchen sollten? Pauschalreisen! Watermann: „Pauschalreisen haben den Vorteil, dass der Anbieter der Reise - und eben NICHT die Airline - verpflichtet ist, den Vertrag zu erfüllen. Mit anderen Worten: diese Vertragspartner müssen z.B. Ersatzflüge organisieren, wenn Ryanair oder Air Berlin Flüge annulliert.“

Vier neue und teure Schweinereien von Ryanair

Foto: getty images
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Wer mit Ryanair fliegt ist selbst schuld!

 

Jetzt hat sich Ryanair klammheimlich ein paar ganz fiese Gemeinheiten einfallen lassen, um an mehr Geld seiner sparsamen Fluggäste zu kommen!

Bisher wurden zwei und mehr Passagiere einer Buchung nach Möglichkeit nebeneinander gesetzt. Warum also eine Platzreservierung bezahlen?

Schweinerei Nr. 1: Paare und Kleingruppen werden jetzt getrennt gesetzt!

 

„Nicht glücklich mit ihren Sitzen? Nehmen Sie andere!“, wird der Fluggast dann aufgefordert. Oder: „Zwischen Ihren Sitzplätzen liegen 17 Reihen. Wollen Sie nebeneinander sitzen?“ Verbunden mit dem Hinweis: „SITZPLATZ ÄNDERN“. Kostenpflichtig, versteht sich.

Sollen Passagiere mit der Schikane zum Kauf eines Sitzplatzes gedrängt werden?

 

Wer nun denkt, naja, dann setzt man halt für ein paar Euro „A“ neben den zufälligen Sitzplatz von „B“, lernt womöglich 

Schweinerei Nr.2 kennen: Fast immer konnten ALLE Fluggäste einer Buchung nur nebeneinander sitzen, wenn ALLE dafür extra bezahlten.

Schweinerei Nr.3: Die zufällig zugewiesenen Sitzplätze waren fast immer die ungeliebten Mittelplätze. Rein zufällig…!!!!

 

Geht es um das Aufgabegepäck, ist für Ryanair nicht jeder Fluggast gleich lieb und teuer!

 

Bei der Buchung mit der Smartphone App kosten 15 Kilo Zusatzgepäck 5,95 Euro, 20 Kilo 11,90 Euro…

Schweinerei Nr. 4: Ärgerlich ist schon länger, dass zusätzliches Aufgabegepäck keinen Festpreis hat, sondern je nach Flugstrecke, Saison und Buchungszeitpunkt unterschiedlich – und kaum nachvollziehbar – teuer ist.

Jetzt kommt hinzu: Wer auf der Homepage bucht, zahlt erheblich mehr als per Smartphone-App!

Auf der Hompage wird das Aufgabegepäck teuer: 15 Kilo kosten 17,85 Euro und damit dreimal soviel wie per App, für 20 Kilo verlangt Ryanair mit 23,80 Euro immer noch doppelt so viel wie bei der App-Buchung

Ferien-Offensive der Billig-Flieger

Foto: picture alliance
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Ticketpreise im Sinkflug

  

Das Geschäft mit Flugtickets zum kleinen Preis boomt!

Ryanair und Easyjet mischen die Billigflug-Branche in Deutschland kräftig auf, wie aus einer Studie hervorgeht. Im Winter habe die irische Airline die Zahl der Verbindungen um ein Viertel und Rivale Easyjet um elf Prozent gesteigert, teilte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit. 

Gezählt nach Starts komme Ryanair hierzulande unter den Günstigfliegern auf einen Marktanteil von 22 Prozent und Easyjet auf elf Prozent, sagte er. Unangefochtene Marktführer seien die Lufthansa-Töchter Eurowings und Germanwings, die zusammen die Hälfte des Marktes kontrollieren, aber im Studienzeitraum nicht expandiert hätten.

Hier sind die 33 Jets, die die Lufthansa samt Crews von Air Berlin anmietet und seit Februar Schritt für Schritt bei Eurowings einsetzt, nicht mitgezählt.

Ryanair nahm den Frankfurter Airport im März mit zwei Maschinen ins Programm und will die Flotte nach Aussagen des Betreibers Fraport nächstes Jahr auf zwölf Jets aufstocken.

Gut 23 %  aller Flüge ab Deutschland sind Low-Cost-Verbindungen. Damit hinkt der hiesige Markt hinterher – europaweit sind es 29%  Air Berlin taucht in der Erhebung nicht mehr auf. 

 In Berlin-Schönefeld entfallen knapp 90 Prozent der Fluggäste auf Ryanair, Easyjet und andere Günstigfluganbieter, in Köln/Bonn sind es zwei Drittel.

Als erster Billigflieger will Norwegian die kleineren und damit auch leichter zu füllenden Jets über den Atlantik schicken, ohne Zwischenlandung auf Island wie Wow Air. Bereits im Mai soll Boeing die erste von mehr als 100 bestellten 737 Max 8 ausliefern.

Urlaub - Jetzt kommt die Abzocke der Airlines

Foto: dpa
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Beim Fliegen hört der Spass auf!

Man wird nur beschissen! 

 

Wir zeigen Ihnen die Kostenfallen

 

Extra-Kosten fürs Gepäck oder einen Sitzplatz kalkuliert man als Fluggast mittlerweile ein. Doch Airlines haben weitere Tricks, um an Geld zu kommen. So kassieren einige zum Beispiel ab, wenn der Passagier nicht online eingecheckt hat

 

Sie haben Ihr Ticket auf Ihren Kosenamen gebucht? Vergessen, online einzuchecken? Oder Ihr Handgepäck nicht gewogen? Das kann teuer werden!

Dass Airlines ihr Geld mit Extra-Gebühren für Gepäck, Kreditkartennutzung oder Sitzplatzreservierungen verdienen, ist mittlerweile bekannt – und Passagiere sind auf der Hut. Doch es gibt noch weitere, weniger bekannte Stolperfallen, die den Flugpreis in die Höhe schießen lassen.

 

Name falsch geschrieben:

 

Ryanair verlangt am meisten Geld für eine Nachbesserung auf dem Ticket. Condor hingegen zeigte sich im Test kulant

 Ryanair kassiert 160 Euro für eine Namenskorrektur. Easyjet erlaubt die Korrektur von drei Buchstaben online oder am Flughafen, bei größeren Fehlern muss das Kundencenter eingeschaltet werden – die Korrektur soll aber kostenlos sein. Bei Condor entscheidet der Tarif: Bei „Light“ ist eine Korrektur nicht möglich, bei „Classic“ zahlt man 50 Euro, nur bei der Flex-Option ist die Änderung kostenfrei möglich.

 

Nicht online eingecheckt:

 

Beim Thema Check-in macht jede Airline ihr eigenes Ding: Bei den meisten ist ein Check-in am Flughafen kostenlos, manchmal ist ein Online-Check-in gar nicht möglich. Bei einigen Airlines jedoch (Ryanair, Wizz Air) müssen Passagiere online einchecken, wenn sie Extra-Gebühren vermeiden möchten – und die Bordkarte ausgedruckt oder als mobile Bordkarte auf dem Handy zum Flughafen mitbringen. Bei Easyjet erfolgt das Check-in ausschließlich online. An den meisten Flughäfen gibt es Self-Check-in-Automaten, die aber nur im Notfall genutzt werden sollten, so das Unternehmen.

Wizz Air kassiert 30 Euro fürs Einchecken am Schalter, für den Online-Check-in am Flughafen werden zehn Euro fällig.

? Ryanair-Passagiere, die vor dem Flug nicht online eingecheckt haben, müssen dafür am Schalter stolze 50 Euro zahlen. Wer eingecheckt, aber die Bordkarte nicht ausgedruckt oder diese verloren hat, zahlt 15 Euro für einen neuen Ausdruck.

 

? Beim Ferienflieger Tuifly zahlen Passagiere (im Pure Tarif) fünf Euro fürs Check-in am Flughafen, wenn sie ein Web-Check-in versäumt haben.

Lufthansa und Air Berlin erheben keine Gebühren fürs Einchecken am Schalter. 

 

Gebühren für Handgepäck:

 

55 x 45 x 25 Zentimeter: Das ist die Maximalgröße für Bordgepäck, die der Internationale Luftverband IATA empfiehlt. Kofferhersteller verkaufen Trolleys bis zu dieser Größe als kabinentauglich.

„Doch Vorsicht, nicht jede Airline nimmt Koffer mit diesen Maßen in der Kabine mit“, warnt André Fuchs, der den Blog „Handgepäckguide.de“ betreibt. Ryanair etwa hat das Volumen auf 55 x 40 x 20 Zentimeter reduziert und erlaubt zusätzlich eine kleine Tasche mit den maximalen Abmessungen von 35 x 20 x 20 Zentimetern. Wer mit einem größeren Rollkoffer aufschlägt, riskiert, diesen gegen Aufpreis abgeben zu müssen. Einige Airlines gehen sogar noch weiter: Der ungarische Billigflieger Wizz Air und die isländischen Wow Air haben das Volumen des kostenlos erlaubten Handgepäcks auf 42 x 32 x 25 Zentimeter reduziert. Das soll sicherstellen, dass das Handgepäck unter den Sitz des Vordermannes passt.

Ist das nicht der Fall, kann das teuer werden: Ein Standard-Trolley kostet bei Wow Air bis zu 82 Euro auf der Langstrecke.

Nicht nur bei der Größe, auch beim Gewicht des Handgepäcks gibt's Einschränkungen: Bei Condor etwa darf es in der Economy Class nur sechs Kilo wiegen, in der Premium Economy Class acht Kilo.

 

Buchung über Handy teurer:

 

gleicher Flug, höherer Preis: Das Reisemagazin „Clever reisen!“ hat herausgefunden, dass Buchungen übers Smartphone bis zu 160 Euro teurer sind als am PC – bei gleichbleibender Leistung. Die Stichproben eines Tests zeigen: Bei verschiedenen Anbietern können die Preise für Flugtickets unterschiedlich ausfallen, je nachdem, mit welcher Art von Endgerät man online geht und buchen möchte.

Das Magazin holte die Preise mehrere Anbieter (Airlines, Reise- und Flugportale) ein und verwendete mindestens zwei, maximal vier Endgeräte.

? Wurden Angebote für ein Flugticket in der Economy Class mit dem Smartphone abgefragt, kostete das Ticket zwischen 13 und 72 Euro mehr als bei der Abfrage mit dem PC.

? Noch größer waren die Preisunterschiede für Tickets in der Business Class. Es wurden deutlich höhere Preise aufs Smartphone geschickt als für die Abfrage vom heimischen PC aus – 99,97 Euro Zuschlag bei Opodo, 160,64 Euro mehr bei Bravofly!

 

 Mehrere Airports:

 

Größere Metropolen haben häufig mehrere Flughäfen. Manchmal erfolgen An- und Abflug über verschiedene Airports, vor allem, wenn man mit verschiedenen Airlines fliegt. Wer darauf nicht vorbereitet ist und bei der Rückreise am falschen Flughafen aufschlägt, kann eine böse Überraschung erleben. Dann ist ein teures Taxi zum Flughafen manchmal die letzte Chance, den Flug nicht zu verpassen.

?Manchmal muss sogar beim Umsteigen der Flughafen gewechselt werden. Einige Portale (etwa Skyscanner) zeigen dies bei aufgerufene Flugverbindungen an („Flughafenwechsel nötig“) – doch Passagiere sollten das unbedingt überprüfen. Und im Fall eines Flughafenwechsels unbedingt genügend Zeit zwischen den Flügen einplanen.

Ryanair - Die Betrugs-Airline

Foto: dpa
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Die Tricks der Billig-Airline.

 

Die ARD-Sendung am Montag, den 20. März mit dem Thema: “Profit. Auf Kosten aller? - Der gnadenlose Preiskampf der Billigairlines” deckt auf. ... Und immer wieder ist es eine Airline, die besonders negativ auffällt: Ryanair.

Mit einem verschachtelten System aus Personal-dienstleistern, Steuerkanzleien und Pilotenfirmen schafft es Ryanair, ganze Crews zu Mini-Preisen zu beschäftigen. Wer sich als Pilot bei Ryanair bewirbt, schliesst den Vertrag nicht mit der Airline ab, sondern mit einem Personalvermittler. Dafür muss er sich zum Schein selbständig machen. Die Piloten werden nur dann bezahlt, wenn sie auch fliegen. Bei Urlaub oder Krankheit gilt: Pech gehabt! Das führt zu enormen Druck, man fliegt auch, wenn man sich nicht gesund fühlt. Weil freiberufliche Piloten auf das Geld angewiesen sind, setzen sie sich auch ins Cockpit, wenn sie krank sind. Das kann fatale Folgen haben.

Ich würde mit dieser Airline nicht fliegen.

Ryanair setzt mit diesem Modell die gesamte Branche unter Druck. Auch andere Fluglinien leihen sich immer häufiger Personal, selbst große Airlines wie AirBerlin schrecken davor nicht zurück. 

Wenig Sprit im Tank

Ryanair weist ihre Piloten an, so wenig Sprit wie möglich mitzuführen. Verläuft der Flug planmässig, ist das kein Problem. Doch schon mehrfach mussten Ryanair-Maschinen Notrufe absetzen und auf entferntere Flughäfen ausweichen. 

Seit knapp 10 Jahren ermittelt die Staatsanwaltschaft Koblenz gegen den Billigflieger mit dem Verdacht: Ryanair zockt den Staat ab, in dem das Unternehmen Steuer-und Sozialversicherungs-betrug begehe.- Denn die Firmen, die die Piloten gründen müssen, bestehen nur zum Schein, es handelt sich in Wahrheit um Arbeitnehmerverhältnisse.

Ein Pilot, der diesem Druck nicht mehr standhalten konnte, hat gekündigt. Danach wurde sein letztes Gehalt einbehalten und Ryanair stellte noch eine Schadenersatzforderung über 1000 Pfund. Der Pilot ging vor Gericht, dort gab das Unternehmen an, dass man den Piloten überhaupt nicht kenne, er habe bei Ryanair nie einen Vertrag unterschrieben.

Fazit: An den Geschäftspraktiken wird sich nichts ändern, bis der erste große Unfall passiert.

Reise-Recht

Entschädigung trotz nicht angetretenem verspäteten Flug

 

Ein Passagier muss einen erheblich verspäteten Flug nicht antreten, um eine Entschädigung zu erhalten. Das entschied das Amtsgericht Hamburg (Az.: 12 C 328/15), berichtet die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in der Zeitschrift „ReiseRecht aktuell“. In dem verhandelten Fall ging es um einen Flug von Amsterdam nach Hamburg. Dieser wurde auf den Folgetag verschoben. Der betroffene Passagier nahm den Flug nicht mehr wahr. Er musste aus beruflichen Gründen früher in Hamburg sein. Von der Airline verlangte er eine Entschädigung von 250 Euro. Die Fluggesellschaft wollte nicht zahlen – der Mann habe den verspäteten Flug ja nicht angetreten. Das musste er allerdings auch nicht, so das Gericht. Die Zahlung diene dem Ausgleich verspätungsbedingter Unannehm-lichkeiten. 

So bekommt man bei der Flugstornierung Geld zurück....

So bekommt man bei der Flug-Stornierung Geld zurück – 

auch ohne Reiserücktrittsversicherung

 

Egal aus welchem Grund ihr euren Flug storniert: Die Fluggesellschaft muss zumindest Steuern und Gebühren zurückzahlen. Selbst wenn ihr erst am Tag des Abflugs cancelt und auch keine Reiserücktrittsversicherung habt.

 

Vielen Fluggesellschaften ist das erstmal egal. Will ein Kunde Geld zurück, wimmeln sie ab und lassen es auf eine Klage ankommen.

 

Das sagt das Gesetz

Jeder Kunde, der vor Abflug kündigt, muss einen Teil des Flugpreises wiederbekommen. Das besagt Paragraf 649 des Bürgerlichen Gesetzbuches. Denn: Die Airline spart durch den ausgefallenen Gast Geld.

 

So zahlt sie weniger für Kerosin sowie Essen. Gebühren entfallen, wie etwa die Flughafengebühren, und auch die Steuern. Den gesparten Betrag muss der Kunde zurückbekommen.

 

Die Airline muss abrechnen und offenlegen, welche Kosten sie wegen des entfallenen Gasts hatte. Die Summe muss sie vom Ticketpreis abziehen und die Differenz dem Kunden zurückgeben. Denn: Häufig verkauft die Airline den freien Platz weiter und hat nämlich gar keine Ausfälle. 

 

Die gängige Praxis

Die Airlines weigern sich Steuern und Gebühren zurückzugeben, obwohl sie den Kunden zustehen, und verweisen auf ihre AGBs. Dort schließen sie die Stornierung komplett aus, besonders häufig bei Billig-Flügen. Achtung: Dies widerspricht einem Urteil des Landgericht Frankfurt.

Abrechnen oder 95 Prozent Geld zurück

 

Vor zwei Jahren entschied das Landgericht Frankfurt: Die Fluggesellschaft muss vorrechnen, welche Kosten sie durch den gecancelten Flug hatte. Ansonsten muss sie 95 Prozent des Ticketpreises zurückzahlen. Die wenigsten Airlines machen eine Abrechnung, trotzdem bekommen die Kunden ihr Geld nicht zurück. Fluganbieter lassen es schlicht auf einen Rechtsstreit ankommen. Und den scheuen viele Kunden, aus Angst, auf den Kosten sitzen zu bleiben.

 

Und so bekommt ihr euer Geld zurück

Ohne Rechtsstreit bekommt ihr wohl keine 95 Prozent des Ticketpreises zurück. Bessere Chancen habt ihr, zumindest die Steuern und Gebühren erstattet zu bekommen. Sprecht eure Airline nach der Stornierung darauf an. Sie haben im besten Fall ein Formular auf der Website, mit dem ihr den Betrag zurückfordern könnt. Oder ihr verwendet diesen Musterbrief der Verbraucherzentrale. In jedem Fall solltet ihr euch bei einem gecancelten Flug nicht abwimmeln lassen.

 

Quelle: business insider  de

 

Wie die Airlines sich vor Entschädigungszahlungen drücken

Foto: getty images
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Fast zehntausend Flüge sind  2015  ausgefallen, mehr als 3500 waren verspätet. Den Passagieren stehen dafür Entschädigungen zu – doch die Airlines wissen, wie sie die Zahlungen umgehen.

Verspätungen und Annullierungen im deutschen Luftverkehr sind  2015 um 14 Prozent gestiegen. Das Verbraucherschutzportal FairPlane hat an deutschen Flughäfen 9605 annullierte und 3565 verspätete Flüge registriert. Für Passagiere ist das zunächst unangenehm. Aber es könnte ihnen auch eine Menge Geld einbringen, denn abhängig von der Streckenlänge stehen ihnen zwischen 250 und 400 Euro an Entschädigung zu, wenn sich ihr Flug um mehr als drei Stunden verspätet. Zumindest dann, wenn die Fluggesellschaft die Verspätung zu verantworten hat.

Auf etwa 720 Millionen Euro müssten sich die Entschädigungszahlungen der Airlines in Deutschland belaufen, rechnet FairPlane vor. Aber höchstens 20 Prozent werden laut Schätzungen des Portals auch tatsächlich ausgezahlt. "Der Rest wird von den Passagieren nicht eingefordert", sagt der Fluggastrechtsexperte Ronald Schmid, der für FairPlane arbeitet. Die Passagiere haben also in diesem Jahr bereits rund 600 Millionen Euro verschenkt.

Mit diversen Tricks drücken sich die Gesellschaften erfolgreich vor den Zahlung. "Extremes Wetter stellt in der Regel tatsächlich einen außergewöhnlichen Umstand dar, für den das Luftfahrtunternehmen nicht haftbar gemacht werden kann. Dies gilt etwa bei einer Sperrung des Flughafens wegen schweren Unwetters. Die Airline muss die Umstände der Flugverspätung oder -streichung allerdings beweisen", so Schmid.

 

Oft stelle sich bei Nachfrage dann heraus, dass die Schlechtwetterbedingungen gar nicht den konkreten Flug betrafen, sondern einen vorherigen am Vortag. Könne die Airline nicht überzeugend darlegen, alle zumutbaren Maßnahmen ergriffen zu haben, werde sie eine Ausgleichszahlung zu leisten haben.

 

Teilweise würden die Airlines falsche Angaben machen, weil sie davon ausgehen könnten, dass die Kunden die EU-Fluggastrechteverordnung aus dem Jahr 2004 nicht kennen. So werde etwa behauptet, dass die Fluggesellschaft einen technischen Defekt nicht zu verantworten habe. Oder dass Minderjährige keinen Anspruch auf Entschädigung haben, obwohl sie ein Flugticket bezahlt haben.Streiks gelten als außergewöhnlicher Umstand

 

Der Grund für den Anstieg der Verspätungen und Ausfälle waren die Streiks bei der Lufthansa. Mehr als 60 Prozent aller Ausfälle betrafen laut FairPlane Flüge des Kranichs: So wurden bei der größten deutschen Airline bis Ende November insgesamt 5910 Flüge annulliert. Aber nur 682 Verspätungen betrafen die Lufthansa.

 

Streik der Lufthansa-Flugbegleiter in Frankfurt

Flugbegleiterstreik

"Langfristiger Schaden für die Lufthansa"

Streiks gelten übrigens als außergewöhnlicher Umstand bei Flugverspätungen. Passagiere, deren Flug wegen eines Streiks abgesagt wurde oder Verspätung hatte, bekommen dafür keine Entschädigung von der Airline.

 

Die knapp zehntausend Ausfälle sind nur auf den ersten Blick eine Menge. Laut Deutscher Flugsicherung (DFS) gab es im Vorjahr in Deutschland knapp drei Millionen Starts und Landungen. Davon entfallen aber nur rund 950.000 auf Starts von Passagiermaschinen.

 

Bei den störungsanfälligsten Strecken ab Deutschland hatte die Verbindung Frankfurt–München mit insgesamt 129 verspäteten oder annullierten Flügen die Nase vorn. Auf Platz zwei und drei folgen die Verbindungen von Gran Canaria nach Frankfurt und von Berlin nach München mit 126 beziehungsweise 125 Störungen. Auffällig: Unter den Top fünf der Strecken mit den meisten Störungen sind Flüge nach München allein viermal vertreten.

 

Als unpünktlich wertete FairPlane Flüge mit einer Verspätung von mehr als 180 Minuten, ab der Airlines gemäß der europäischen Fluggastrechteverordnung grundsätzlich zu Entschädigungen verpflichtet sind. Die durchschnittliche Verspätungsdauer betrug 392 Minuten, was gut sechseinhalb Stunden entspricht. Die längste Verspätung des Jahres dauerte 3595 Minuten: Rund zweieinhalb Tage später als geplant landete im August eine aus der Dominikanischen Republik kommende Condor-Maschine am Zielflughafen Frankfurt am Main.

 

Urlaub - Ihr gutes Recht

!. Keine Entschuldigung für Verspätung

Technische Pannen am Flugzeug entbinden die Fluggesellschaft nicht davon, die Fluggäste für Verspätungen zu entschädigen. (Je nach

Entfernung bis zu 600,- )

Das gilt auch für technische Defekte, die angeblich so gut wie nie vorkommen

(LG Darmstadt: 7 S 66/10)

2. Airline haftet auch für Zubringer-Flüge

Eine Fluggesellschaft, die mit drei Stunden Verspätung am Zielort eintrifft, muss ihre Kunden auch dann entschädigen, wenn diese

Verspätung durch das Warten auf einen unpünktlichen Zubringerflug ausgelöst worden ist.

(LG Frankfurt/M: 2/24 S 147/12

3. Kreditkarte fehlt, Mitflug verweigert

Airlines dürfen einem Passagier nicht den Mitflug verweigern, nur weil er die zum Ticketkauf genutzte Kreditkarte beim Check-In nicht

vorweisen kann. Die Fluggesellschaft wird sonst vertragsbrüchig und muss den Flugpreis zurückerstatten.

(LG Frankfurt/M: 2-24 0 142/10)

4. Einen kompletten Urlaubstag verloren

Beginnt eine Reise statt wie geplant frühmorgens erst in der Nacht und kommen die Urlauber dadurch erst 19 Stunden später am Zielort an,

muss ihnen der Reiseversnstalter mehr als 75% des Reisetagespreises erstatten.

(LG Hamburg-St. Georg: 920 C 378/12

5. Koffer vergessen-der Veranstalter zahlt

Wer sich einen Koffer zum Flughafen nachschicken lässt und die Zusage vom Check-In hat, dass die Maschine wartet, muss sich darauf

verlassen können. Geht der Flug dann doch ohne ihn, muss der Reiseveranstalter einen Ersatzflug bezahlen.

(AG Rostock: 47 C 303/12

6. Aussteigen, wenn die Reise vorverlegt wird

Eine unerwartete und kurzfristige Vorverlegung einer Pauschalflugreise muss sich kein Kunde gefallen lassen. Er ist dann berechtigt, den

Reisevertrag zu kündigen und alle bereits geleisteten Zahlungen vollständig zurück zu fordern.

(LG München I: 6 S 12501/03)

7. Gut angekommen-doch leider ohne Koffer

Wer am Urlaubsort zwei Tage auf sein Gepäck warten muss, darf sich auf Kosten der Fluggesellschaft einkleiden. Was wird erstattet: Die

Kosten für einen Satz Unterwäsche und Oberbekleidung sowie Badezeug und ein Paar Schuhe.

(AG Frankfurt/M: 29 C 2518/12

8. Überbuchung muss dem Kunden mitgeteilt werden

Ein Reiseveranstalter hat seinen Kunden unverzüglich zu informieren, wenn ein Hotel überbucht ist. Der Kunde soll selbst entscheiden

dürfen, ob er die Reise überhaupt noch antreten oder sich auf eine Ersatzunterkunft einlassen will.

(AG Köln: 142 C 217/11)

9. Streiks sind keine pauschale Ausrede

Flugreisende gehen entschädigungslos aus, wenn ihre Flüge unmittelbar von Streiks betroffen sind. Wird ihnen aber

der Flug am Tag nach dem Streik verweigert, weil jetzt ein Passagier vom Vortag den Platz in der Maschine besetzt,

steht ihnen eine Entschädigung zu.

(EUGH: Az: C-22/11)

10. Auf eigene Faust gebuchter Ersatzflug

Verzögert sich die vorgesehene Abflugszeit, steht Passagieren eine eine Ausgleichszahlung bis zu 600,- zu.

Allerdings nicht, wenn die Betroffenen inzwischen in Eigenregie einen Ersatzflug bei einer anderen Fluggesellschaft

genutzt haben

(AG Rüsselsheim: 3 C 574/13

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